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Wieder am Leben

Wieder am Leben

Samstag, Mai 2, 2009

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So, ich hab - vermutlich zum x-ten mal - beschlossen, wieder zu bloggen. Ich hoffe diesmal wieder regelmässiger. Aber ich kenne mich, das haut oft nicht hin. Aber diesmal, diesmal dürfte es klappen. Hoffe ich :). Auf diverse Anregungen hin, hab ich’s mir vorgenommen. Also, ich bin wieder da. Nach vier Monaten Abstinenz

Tohuwabohu

So, Mai 3, 2009

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Tohuwabohu (hebr. תהו־ובהו, tohu-va-vohu, „wüst und leer“) bezeichnet ein großes Durcheinander, einen Wirrwarr. Der hebräische Begriff ist dem 1. Buch Moses 1,2 entnommen und bedeutet nach Luther „wüst und leer“. Dabei bezeichnet tohu die Wüstheit, wa bedeutet „und“ und bohu ist die Leere.

Letzthin diskutierten meine ‘Ehefrau’ O. und ich über diverse Worte. Von meiner Seite fiel dann auf einmal das Wort “Tohuwabohu”. O. kannte das Wort nicht. Mich verwunderte es ein bisschen. Aber vielleicht ist es ein Wort,  welches nicht so bekannt ist? Ich weiss es nicht, auf jeden Fall benutze ich das gerne mal, wenn es um Chaos geht.
Bei O. hat es inzwischen schon fast Tradition, dass neu entdeckte Sachen, am nächsten Tag auf jeden Fall irgendwo auftauchen. So war es nämlich schon einige Male in der Vergangenheit.

“Wetten, dass mit das ‘Tohuwabohu’ heute begegnet?”,

meinte sie, als sie letzte Woche zur Arbeit ging.
Da kannst du Gift drauf nehmen! Die Chance, dass sie aber auf dieses Wort stossen würde - einfach so - war sehr klein. Also musste ich etwas nachhelfen. Das ist definitiv kein Problem:

tohu

Der nette Willkommensgruss hat übrigens die bisherige ‘Weihnachtsdeko’  abgelöst, die doch nicht mehr wirklich so ganz zeitgemäss war…

Katzen, Hunde und Schweine

Sa, Mai 2, 2009

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Ich liege auf meinem Bett, neben mir ein Hund, der jetzt gerne unbedingt etwas Aufmerksamkeit möchte. Die Katzen haben sich im Laufe des Vormittags von meinem Bett entfernt und liegen nun anderswo herum. Whisky, unser kleiner Kater, musste vor zwei Wochen dran glauben und verlor seine Männlichkeit. Wir hatten gehofft, dass er dann weniger miauen würde. Aber leider falsch gedacht. Immerhin ist es nicht mehr geworden.

Garfield - unser Grosser - kommt regelmässig wenn ich ins Bett gehe zu mir und schmeisst sich zwischen meine Arme und meinen Laptop. Tolle Sache das. Nur wenn man tippen will, funktioniert das nicht so gut.

Apropos Tiere: Ich frag mich grad, ob ich mir ein Schwein kaufen soll. Dann hat man überall in der Öffentlichkeit richtig viel Platz.  Im Zug oder im Bus reicht übrigens ein bisschen Husten aus, damit das 4er-Abteil frei bleibt. Hat vinjii schon ausprobiert - erfolgreich. Wenn das Schwein illegal wäre, so hätte ich im Gefängnis immerhin ne Einzelzelle - abgesehen vom Schwein.
Immer diese Schweinegrippe.
Vor drei Jahren hätte man das Gleiche mit einem Huhn machen können. Was kommt als nächstes? Wie wär’s zur Abwechslung mit etwas Ausgefallenem. Die Grippe vom Loch Ness (dann hätten die vielleicht zur Abwechslung wirklich ein Monster) oder vielleicht die Guppygrippe? (Guppys sind eine Fischart… ich kenne sie von “Pingu” ;-)).

So, und dann muss ich mich gleich auch noch als Fan von “The Baseballs” zu erkennen geben. Die Gruppe ‘vertont’ aktuelle Charthits komplett neu im Stil der 50er. Und das klingt toll. Die Single gibt’s seit 1.5. im Handel und natürlich auch bei iTunes.
Mehr dazu lest ihr im Blog von vinjii

Noch was zum Thema Musik. Hat jemand von euch “The Hours” gesehen? Toller Film übrigens. Und die Musik dazu ist auch genial. Philip Glass, den ich schon von anderen Produktionen kenne, wenn auch nicht bewusst. Kann ich nur empfehlen. :)

Das wars dann auch schon für heute :)

touchdown

(Whisky wollte den Fotoapparat auch gerne mal ausprobieren. Daraus wurde leider nichts…)

Demnächst in diesem Blog: Eine Story über ein kaputtes iPhone und was daraus wurde.

Neues Jahr - Endlich neues Theme

Fr, Jan 2, 2009

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Neues Jahr - Endlich neues Theme

Frohes neues Jahr allen zusammen.
Ich habe ja eigentlich kaum gute neue Vorsätze für ein neues Jahr. Aber mehr bloggen sollte ich wirklich wieder. Ich mag nicht zu der Gruppe gehören, die man unter “gestorbene Blogs” ablegen muss. Das wäre ja noch schöner. Es gibt doch so viele tolle Sachen, die man tagein, tagaus bloggen könnte. Und es muss ja nicht mal ein langer Post sein.

Nun gut, ich habe auch endlich mein neues Theme aufgeschaltet. Es ist noch nicht perfekt, aber es funktioniert. Ich hoffe, dass es euch gefällt. Wenn alles klappt, werde ich demnächst noch ein paar Details ändern und verbessern. Was derzeit noch fehlt ist die Archivseite, aber auch die kommt noch :)

Einen schönen zweiten Januar wünsche ich euch :)

McDonalds hilft sparen

Mi, Nov 19, 2008

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McDonalds hilft sparen, und nicht nur das. Endlich macht es Sinn, wenn McDonalds behauptet, dass man sich mit McDoof auch gesund ernähren kann und so.

Heute Mittag, Bahnhof Bern, ich hatte Hunger. Ich gehöre zu dieser Sorte Mensch, der nur wenig Bargeld dabei hat und oft mit Karte bezahlt (meistens aber nur Beträge ab 10 Franken). Da McDonalds nun doch schon eine ganze Weile Postkarte, Maestro und auch Kreditkarten annimmt, beliess ich es bei meinen paar Franken im Portemonnaie und wollte bestellen.
Doch da sind tatsächlich drei von vier Cardomaten mit Defekt angeschrieben… Ich sage der Kassierin, dass ich mit Karte zahlen möchte. Diese schaut den Chef fragend and und der meint:
“Die drei Cardomaten sind defekt”.
A-ha, wäre mir nicht aufgefallen.
“Aber da ist noch einer, der ist nicht defekt angeschrieben”, bringe ich vor.
“Aber diese Kasse ist geschlossen”.

Äh ja… und aufmachen kann man die natürlich nicht.
Nun gut, dann hatte der Mac halt heute einen Kunden weniger… Die Migros hat’s gefreut.

Als ich dann Abends in Oerlikon auf dem Heimweg auch noch einen Burger holen wollte (so auf dem Heimweg zu Fuss ganz ‘gäbig’) und ebenfalls mit Karte bezahlen wollte, winkte der Kassier ab:
“die Automaten sind heute defekt”.
Ah ja, na wenigstens sagst du’s mir gleich bevor ich bestellt habe und wenigstens sind laut Aussage alle defekt, aaaaber: bei euch im Restaurant sind die Dinger irgendwie oft defekt, was?

Ich glaube das Kartensystem von McDonalds hat in der Schweiz teilweise noch Probleme… aber immerhin habe ich heute zweimal Geld und Kalorien gespart. Hat doch auch sein Gutes. Und vielleicht funktionieren die Cardomaten nächstes Mal wieder.

Updates und Änderungen

Mo, Sep 29, 2008

6 Kommentare

Updates und Änderungen

Hallo zusammen

Nach meiner längeren ‘Abwesenheit’ bzw. meines längeren Nichtbloggens, habe ich mal mein Wordpress auf 2.6.1 aktualisiert. Auch bin ich auf ein tolles Theme gestossen, dass ich richtig toll fand.
Ich werde dies in der nächsten Zeit mal auf den Blog hier zuschneiden und anpassen. Es kann also vorkommen, dass ihr teilweise nur eine Sidebar seht, das neue Design manchmal vielleicht auch, etc.
Was aber sicher ist: im Moment sind die Sidebars ziemlich geschrumpft. Ich habe vor, in meinem Blog einiges zu ändern, aber auch einfacher und übersichtliche zu machen :)

Mal sehen obs klappt.
Bis bald :)

Euer
Chris

Berner öV, Rempler und was man sonst so erlebt

Fr, Sep 19, 2008

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Am Dienstag war ich das erste Mal seit langem wieder in Bern an der Uni. Ich habe bei Twitter schon erwähnt, dass ich das neue Konzept Bahnhof/Bahnhofplatz Bern richtig gut finde. Mir gefällt der Umbau, das neue, moderne Aussehen etc. Gestern war ich dann auch wieder in Bern, musste aber zu einem Unigebäude, das zu Fuss nicht genug schnell erreichbar war. Also nahm ich den Bus. Und irgendwie wurde mir klar, wieso ich den öV in Zürich liebe:

Der Bus in Bern fährt eine Strecke, die man in normaler Fahrt in knapp 5 Minuten zurücklegt (inklusive Halt an zwei Haltestellen). Doch irgendwie sind da mindestens drei Ampeln. Und die sind - wenn der Bus kommt - grundsätzlich rot. Die Fahrzeit verlängert sich also auf beinahe 15 Minuten wenn man Pech hat. Soweit ich weiss, haben Chauffeure in Zürcher Bussen teilweise einen Knopf, um der eigenen Ampel die nächste Grünphase zu geben (habe das auch schon gesehen). So geht das ziemlich flott - ausser in Stosszeiten.
In Bern gibt es teilweise unsinnige Ampeln. Auf einer Strecke rund 200 Metern, gibt es beispielsweise drei Stück davon. Der Bus hält grundsätzlich an jeder an, da sie alle rot sind. Wenn man den Bus also unten an der Strasse stehen sieht und selbst ist man etwa in der Mitte, hat man viel Zeit nach oben zu laufen, wo die nächste Haltestelle steht.
Auf jeden Fall mag ich den Zürcher öV viel mehr als den Berner öV :D

Manchmal sind die komischen Erlebnisse die man hat mit dem öV auch mehr personenbedingt. So zum Beispiel gestern Abend. Da mein Zug Verspätung hatte, bin ich mit der S6 anstatt nur bis Oerlikon, gleich bis nach Seebach gefahren und dann zu Fuss und mit dem Bus weiter nach Hause. Der Bahnhof Seebach hat zwei Ausgänge, ich war näher am hinteren Ausgang, der zwischen den zwei Gleisen hindurchführt und somit mit einer kleinen Schranke gesichert ist. Auf dem Weg zur Schranke (die natürlich noch zu war wegen dem Zug), musste ich um einen Laternenpfahl herum ‘navigieren’ und rempelte aus Versehen eine Frau (schätzungsweise Ende 40) an. Nicht stark, nur leicht. Ich hatte mich ganz einfach nicht geachtet und so entschuldigte ich mich höflich und wollte weitergehen.
Aber nix da:

Sie: “Rempeln sie mich doch nicht an, nur weil Sie schnell da durch wollen. Sie sind eh nicht schneller, weil die Schranke noch unten ist”
Ich: “Entschuldigen Sie, ich habe Sie nicht angerempelt, weil ich der Schnellste sein will, sondern weil ich um einen Laternenpfahl herumgehen musste und ich Sie nicht gesehen hatte.”
Sie: “Aber sicher doch *arrogantlächelnd und mir nicht glaubend*. Sie haben mich ja beinahe umgeworfen
(mein Rempler war übrigens nur leicht und eher sachte…)
Ich: “Ich bin Ihnen nur leicht angekommen, und ja, es war wegen dem Laternenpfahl”
Sie: *Lacht arrogant und gibt noch irgend einen doofen Kommentar*
Ich: *Sie unterbrechend* Wissen Sie was, auf dieser Ebene muss ich nicht diskutieren…”

Mit diesen Worten habe ich mich umgedreht und bin zum Andern Ausgang gelaufen.
Ich war übrigens schneller, weil die Schranke wegen dem Gegenzug noch eine Weile unten blieb ;-)

Kindheitsbücher

So, Sep 14, 2008

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Ich hatte vor einiger Zeit einen Beitrag zum Thema “Kinderserien” gepostet und dabei die Serie “Was ist los mit Alex Mack” aufgegriffen, die ich mehr oder weniger zufällig wiedergefunden hatte.
Gestern Abend während eines Telefonats nach Deutschland (gell Vobbi ;)) kamen wir zum Thema Kindheits- und Jugendliteratur. Da fielen Namen wie Der kleine Wassermann, das kleine Gespenst, und so weiter. Während dem Gespräch fielen mir auch zwei Bücher ein, die ich von meiner Grossmutter mal zum lesen bekommen hatte.

Leider kannte ich nicht den gesamten Titel, nur: “Die xxx-Kinder im Sommer” bzw. “Die xxx-Kinder im Winter” (wobei das xxx durch den entsprechenden Begriff zu ersetzen ist). Heute war ich denn zufällig in Langenthal, um rasch auf dem Laptop meiner Schwester MSN wieder zu installieren. Naja, aus MSN wurde Windows xp Service Pack 2 und MSN. Und wer den HP Pavillion ze4500 kennt, der weiss dass dies dauern kann.
Naja, auf jeden Fall war ich über zwei Stunden dran - mehrheitlich mit warten ;). So war ich dann auch gleich einen Stock weiter oben bei den Grosseltern und habe nach den Büchern gefragt.

Und Tadaaa, da sind Sie:

Die Turnachkinder im Sommer
Die Turnachkinder im Winter
beide Bücher von Ida Bindschedler

Klappentext

»Obwohl in einer Zeit spielend, da die ‘Seeweid’ (heute Museum Bellerive) noch ‘ein Stück weit draußen vor der Stadt auf dem Lande lag’ und in der Stadt selbst, in Zürich, allabendlich der Laternenmann die Straßenlampen anzündete, sind die Erlebnisse der Turnachkinder noch frisch und gut nachvollziehbar. Auch wenn statt der Autos die Pferdekutschen das ‘Szenenmobiliar’ bilden, auch wenn sich eine heutige Zürcher Familie wohl kaum noch soviel Personal leisten kann; nämlich ein Kindermädchen Sophie, eine Köchin Balbine und einen Hausknecht Ulrich: Schwimmenlernen dürfte noch heute mit den gleichen Gefühlen und Erfahrungen verbunden sein wie damals, als Lotti Turnach es lernte, und das Herzklopfen beim Beschreiten verbotener Wege wird auch heutzutage noch so gespürt, wie es die Turnachkinder erlebten.

Erschienen sind beide Bücher in den 80er Jahren und haben scheinbar viel Erfolg gehabt. Jedenfalls kennen auch diverse andere Personen die beiden Bücher. Auch O. meinte dazu: “Oh, wer kennt die denn nicht” ;-).
Auf jeden Fall sind jetzt beide bei mir in Zürich und warten darauf, demnächst gelesen zu werden.

Übrigens: Beide Bände  sind auch heute noch lieferbar. Der Sommerband wurde 1998 und der Winterband 2006 neu aufgelegt :)
Mehr bei lesen.ch

Und wie sieht’s mit euren Büchern aus? Kennt ihr die Turnachkinder auch? Oder was waren eure ‘geliebten’ Kinderbücher?

iPhone OS 2.1.

Fr, Sep 12, 2008

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Kurzmitteilung: Das Update für das iPhone auf die Firmware 2.1. ist online.
Einfach iPhone anstöpseln, iTunes starten und updaten.

Das Update hat 238 MB und soll folgende Verbesserungen bringen:

Reduzierung von Fehlern bei der Zuführungsleistung und von unterbrochenen Verbindungen
Deutlich verbesserte Batterielaufzeit für die meisten Benutzer
Drastische Verringerung der Backup-Dauer mit iTunes
Verbesserte E-Mail-Zuverlässigkeit, insbesondere beim Empfangen von E-Mails von POP- und Exchange-Accounts
Schnellere Installation von Drittanbieter-Programmen
Behebung von Programmstillstand und Abstürzen, wenn viele Drittanbieter-Programme installiert sind
Verbesserte Leistung beim Versenden von SMS
Schnelleres Laden und Suchen von Kontakten
Präzisere 3G-Signalstärkeanzeige
Warntonwiederholung bis zu zwei Mal zusätzlich bei eingehenden SMS
Option zum Löschen von Daten nach zehn ungültigen Code-Eingaben
Erstellen von Genius-Wiedergabelisten
 

Flashmob

Fr, Aug 29, 2008

4 Kommentare

Heute Abend gibts am HB in Zürich einen Flashmob. Um 18:15 Uhr. Mehr dazu wird hier erst danach verraten ;-).
So ganz spontan haben ich und O. uns entschlossen hinzugehen und mitzumachen. Inklusive Hund. Das wird lustig :D

Apropos Tiere: Frau O. hat auch noch das aberwitzige Foto von Garfield online gestellt. Garfield ist nun eine Lolcat.  Anschauen? Hier klicken

Frau X und das Internet

Fr, Aug 22, 2008

48 Kommentare

Heute bekam ich einen Anruf auf mein Handy - von einer (akkustisch gehört) älteren Dame, aus meinem ehemaligen Wohnort.
Man muss dazu sagen, dass ich dort noch im Telefonbuch eingetragen bin mit meiner Ein-Mann-Firma. Deshalb bekomme ich ab und an Supportanfragen.
In der letzten Zeit hatte ich immer mal wieder Anrufe von Personen… Doch die Dame heute am Telefon war süss :D

Dame: Sie, ich habe ein Problem mit meinem PC. Ich komme nicht mehr richtig ins Internet. Die Fachleute haben mir alles verstellt.
Ich: Ich muss Ihnen leider sagen, dass ich nicht mehr in xx tätig bin, sondern jetzt in Zürich wohne. Daher kann ich leider nicht weiterhelfen.
Dame: Dann sagen Sie mir jemand Anderes, wo ich fragen kann.
Ich Wie wärs mit Fachgeschäft xy in xx.
Dame: Nein, die haben mir ja alles verstellt

Ich *amkopfkratz* (da ich weiss, dass die Firma meist super Arbeit liefert)
Dame: Wissen Sie, ich komme nicht mehr ins Internet…
Ich *denkaneinahardwareproblem*
Dame: … da kommt immer zuerst Gogel. Aber ich will doch direkt ins Internet.
Ich: Frau z, Gogel, wie sie Google nennen, gehört bereits zum Internet. Wenn Sie Google sehen sind Sie im Internet.
Dame: Ja, aber ich möchte ohne Gogel ins Internet - früher ging das immer direkt. Jetzt kommt immer zuerst Gogel. Wenn ich Mozilla Firefox aufmache, kommt eben zuerst das blöde Gogel.
Ich: Wie bereits gesagt, Google gehört schon zum Internet, Sie sind da schon drin. Aber vermutlich hatten Sie eine andere Startseite. Was hatten Sie für eine? Bluewin? oder was stand da?
Dame: Ich weiss es auch nicht, aber auf jeden Fall kam ich direkt ins Internet. Und jetzt ist da noch irgendwie die neue Version von IncrediMail und MSN und ich habe keine Ahnung, wie ich direkt ins Internet komme.
Ich: Wenn Sie Ihren Firefox öffnen sind sie im Internet.
Dame: Aber da kommt zuerst das blöde Gogel…
Ich: schauen Sie, wenn die von Megacomp das verstellt hatten, können die das wieder ändern. Ansonsten gibt es in der Region noch ein paar Geschäfte. In den gelben Seiten finden Sie diese.
Dame: Ja, aber ich bin erst hergezogen, ich hab noch kein Telefonbuch und ich muss immer bei der Auskunft anrufen.
Ich: Wissen Sie was, ich zeig Ihnen was: öffnen Sie Ihren Mozilla Firefox. Da wo jetzt www.google.ch steht löschen Sie das aus und geben www.tel.search.ch ein
Dame: ah ja, da steht jetzt Telefonbuch!
Ich: Genau, damit können Sie jetzt nach ähnlichen Geschäften suchen :) Und zwar kostenlos.

Die Dame war dann sehr erfreut darüber. Aber ich weiss nicht, ob Sie inzwischen rausgefunden hat, dass Google zum Internet gehört. Immerhin hat Sie Firefox verwendet :) Was die da bei der Firma xy ‘bosget’ haben weiss ich nicht, aber jedenfalls nicht den Kundenwünschen entsprechend.
War auf jeden Fall ein interessantes Gespräch ;-)
Und nein, das ist überhaupt nicht böse gemeint :D Musste nur ziemlich grinsen ;-)