Letztlich war ich wieder mal auf der Suche nach einem richtig guten Spiel. Wer mich kennt, der weiss, dass ich mich für richtig gute Adventure Games begeistern kann. Das darf auch mal ein altes Spiel sein. So gehört zum Beispiel die King’s Quest Reihe zu meinen Allzeit-Favoriten. Vor allem Teil 5-7 haben es mir angetan. [...]
Irgendwann Mitte 2008 habe ich einen Artikel über das Streaming von Film und Musik via PC auf die PS3 geschrieben (kann hier nachgelesen werden). In diesem Beitrag habe ich über UPnP-Server wie TwonkyMedia geschwärmt (auf meine Mac benutze ich den Pendant dazu: MediaLink). Inzwischen muss ich das Ganze wieder ein klein wenig relativieren. Aber nur [...]
Jedesmal wenn ich mit der S-Bahn fahre, sehe ich seit einiger Zeit Werbeplakate für tel.ch. Der Seitentitel heisst dann auch ganz protzig: “das neue, offizielle Telefonbuch der Schweiz”. Abgesehen davon, dass mir das Design überhaupt nicht gefällt, ist die Funktionalität nicht besser als andere Online-Telefonbücher der Schweiz. Und schon vom Handling her, schlägt bislang niemand [...]
Ich teste den Dienst namens Formspring jetzt auch mal. Ziel des Dienstes: User können fragen stellen, der Accoutinhaber beantwortet diese. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Formspring irgendwie eingegliedert in bestehende Dienste besser wäre als so als Standalone-Anwendung. Naja, aber mal sehen. Habe nich das Gefühl, dass viel Brauchbares zusammenkommt, aber falls wer doch mal ne Frage stellen will: http://www.formspring.me/KlyX
Weils einfach immer mal wieder schön ist: schon wieder eine neue Folge von “Lustiges suchen und finden von meinem Blog”.
Heutige Folge: Von Hallelujah, Honky-Tonks und Hackern (mal wieder)
dsds hallelujah
Hallelujah, wenn es denn mal vorbei ist. Ja, definitiv ein guter Suchbegriff. Den Unterschreib ich sofort
tonky media
Der gesuchte Medienserver heisst “Twonky Media”. Mit Honky-Tonk hat der nix zu tun.
ist für zuschauer geeignet
Filme, die für Zuschauer geeignet sind? Na da bin ich aber froh. Andernfalls wäre der Erfolg wohl ausgeblieben.
auf-den-bauch-springen
Bitte nicht…
bitte, kein deutsch
Und da kommt man ausgerechnet auf meinen Blog? Sorry, hier ist alles deutsch. Wirklich. Naja, jedenfalls fast. sic est.
chris klein baden
Ich war mal klein, ich badete gern. Dennoch glaube ich nicht, dass dies das Ziel der Suche war.
daten aus mkv befreien
Ach, die Videofiles sind da drin gefangen? Na das erklärt ja vieles. Gefangen im MKV-Container. Schrecklich.
komisches klingeln am laptop
Also, dass ein Laptop rauscht, surrt oder piepst, ist mir bekannt. Wenn er aber klingelt, dann würde ich neben einem Fachmann für Computer auch noch einen für die Ohren konsultieren.
programm zum anzeigetafeln hacken
Unglaublich, wie oft der Begriff “anzeigetafel hacken” zu meinem Blog führt. Nun wird seit neustem auch direkt noch nach einem Programm zum hacken gesucht. Liebe Leute: hacken mit Programm ist nicht mehr hacken
russische anzeigetafel gehackt
Na wenigstens mal was Neues!
studium bei der vbg
Die Verkehrbetriebe Glattaal AG bietet leider derzeit keine Studiengänge an. Ich vermute aber, dass mit vbg nicht die Verkehrbetriebe gmeint waren
wie lege ich mich vor den zug
Am besten gar nicht. Lieber rausfinden, wie man nach Worb geht. Einfach unten auf Play klicken zum schauen
Ein Klassiker übrigens . Es gibt inzwischen sogar eine Neufassung von dem Teil. Auch sehr lustig. Leider nur einmal im Radio gehört und seitdem nie wieder gefunden. Wer Hinweise hat, mir melden
Letztlich hab ich mal wieder ein komplett seriöses Formular ausgefüllt im Internet (ernsthaft, war wirklich seriös ). Ein Feld hab ich dann übersehen. Zu meinem Glück war es ein Pflichtfeld, denn sonst hätte ich die folgende Meldung verpasst:
Ich erfülle ja gerne irgendwas (Anforderungen, Wünsche, whatever…), aber Felder erfülle ich scheinbar nicht allzu gut .
Vielleicht versuche ich es nächstes Mal mit ausfüllen statt mit erfüllen – könnte helfen.
Ein halbes Jahr alt ist mein Mac. Und er macht seine Arbeit hervorragend. Ich möchte ihn nicht mehr eintauschen und Windows benutze ich sehr selten. Dennoch hat sich diverses Müll angesammelt und gewisse Programme haben mehr negative als positive Eindrücke hinterlassen. Das hat sich auch an der Systemgeschwindigkeit gezeigt… Also auch mal neu aufsetzen, wie beim PC? Immerhin habe ich noch nie eine Frischinstallation gemacht (Leo ab Werk, Snow Leo direkt drüber). Also warum nicht.
Das Problem: die Datensicherung. Zwar habe ich die wichtigen Daten auf der externen HD, aber in meinem Benutzerordner sind gut 110 GB Daten (Musik. Videos, Bilder, Dokumente, Einstellungen, etc.). Die auf die externe HD und wieder zurückzusichern dauert ewig.
Deshalb habe ich auf die bewährte Variante zurückgegriffen, die ich auch auf meinem Windows-PC nutzen: neben der Systempartition eine grosse Datenpartition anlegen. Ziel: der komplette Benutzerordner liegt dort. Bei einer Neuinstallation muss OS X nur gesagt werden, wo der Benutzerordner ist und that’s it (nicht ganz, aber fast).
Hier eine Übersicht meiner Arbeitsschritte:
Mit iPartition hab ich die bestehende OS X Harddisk verkleinert und die Benutzerordnerdaten kopiert. Zusätzlich habe ich noch Bookmarks und iCal-Einträg gesichert (wer MobileMe benutzt, muss dies nicht tun, wie ich später bemerkt habe. Die Rücksynchro klappt perfekt). Die ganzen Einstellungen und Daten für iTunes, Mail, etc. sind im Benutzerordner drin.
Auch die Programme können leicht gesichert werden: einfach den Programmordner auf die Datenpartition schieben.
Nun wird die Snowleo Installation gestartet. Zuerst wird die Systempartition formatiert (die Datenpartition ja nicht anrühren ) und darauf OS X installiert. Danach gleich mal alle Updates fahren. Anschliessend kann man die Sytemeinstellungen tätigen.
Nun muss ich in der Daten-HD den Ordner “Library” in “Library_old” umbenennen. Anschliessend kopiert man den Ordner /Users/benutzername/Library in die Datenpartition rüber. Dies führt dazu, dass die Einstellungen beim Umstellen auf den neuen Benutzerordner auch mitgenommen werden.
Nun kann man in den Einstellungen für den Benutzer die erweiterten Optionen aufrufen und den Benutzerordner ändern. OS X startet neu und nach dem Booten stehen alle Daten wieder zur Verfügung. iTunes erkennt die Bibliothek automatisch.
Dann geht es an die Mails. Im Ordner library_old gibt es einen Ordner “Mails”. Dieser muss in den Ordner “Library” geschoben werden (wir beziehen uns immer auf die Datenpartition). Ebenfalls in library_old gibt es unter “Preferences” eine Datei: “com.apple.mail.plist”. Die muss an den gleichen Ort in der Library kopiert werden. Wenn nun Mail.App gestartet wird, sind alle Mails und alle Konten da. Einzig die Passwörter müssen neu eingegeben werden, sofern man den Schlüsselbund nicht auch mitgesichert und wieder importiert hat.
Das coole ist nun die Rücksicherung der Programme. Diese kann man grundsätzlich einfach in den Programmeordner zurückziehen und sie funktionieren (z.b. office:mac, Adium, Toast, etc.). Je nach Programm muss man nochmal die Seriennummern bereithalten, andere (z.B. Photoshop, etc.) müssen ganz neu installiert werden.
Damit war meine Installation schon beinahe beendet. Einzelne Einstellungen müssen noch nachgetragen werden, aber das sind kleine Aufwände.
Schlussendlich haben mich alle Schritte ab dem Start der Installation ca. 1 Stunde gekostet. Etwas zeitaufwändiger waren in diesem Fall die Vorbereitungen, da ich die Harddisk VOR der Neuinstallation umpartitionieren und die Daten korrekt sichern musste. Bei einer weiteren Neuinstallation würde nun eine Sicherung der Programme und der Browser-Bookmarks schon beinahe reichen. Der ganze Rest liegt auf der Datenpartition.
Ach übrigens: booten ist wieder massiv schneller geworden. Und mein Akku findet jetzt, er müsse wieder 6-7 Stunden laufen. Das finde ich natürlich besonders toll
Gerade letztlich habe ich wieder einen Dienst beansprucht, den ich sehr schätze. Viele kennen ihne vielleicht schon, andere nicht. Deshalb stelle ich ihn hier vor, obwohl es ihn schon sehr, sehr lange gibt.
Die Rede ist vom Internet-Archiv oder auch bekannt als “Wayback Machine”. Mit der Wayback Machine ist es möglich, alte Versionen einer Internetseite anzuschauen. So kann man z.B. auch Internetseiten anschauen, die es gar nicht mehr gibt, oder rausfinden, wie eine Seite früher ausgesehen hat und welche Inhalte sie hatte.
Dies funktioniert nicht bei allen Seiten gleich gut und man darf keine Wunder erwarten. Dynamische Seiten, deren Daten aus Datenbanken gelesen werden, funktionieren in den meisten Fällen nicht. Auch Bilder laden nicht immer. Aber es ist dennoch eine tolle Möglichkeit, verloren geglaubte Inhalte oder Seiten wieder sehen zu können.
Eine gute Seite zum testen ist yahoo.com. Und es ist schon ein Unterschied:
Es ist dunkel, die Lichter der Stadt verblassen in der Ferne. Nun bin nur noch ich und die Welt.
Die Welt liegt eingehüllt in das Weiss des Schnees. Es knirscht under meinen Füssen, die Flocken fallen.
Die Flocken wirbeln durch die Luft, fallen leise und langsam gen’ Boden, um dort sanft zu landen.
Es ist dunkel, nur noch der Mond und der Schnee erhellen die Nacht und nur so erhasche ich einen Blick auf das Flockenmeer,
durch das ich mich langsam bewege.
Ich schaue zurück und sehe meine Fussspuren, die vom neuen Schnee bereits wieder verdeckt werden.
Ich bleibe stehen – und lausche.
Es ist ruhig, man hört kein Geräusch.
Ich lasse meine Gedanken schweifen, in der Dunkelheit, die durch das Leuchten des Schnees durchbrochen wird.
Ich lasse meine Gedanken schweifen, während ich in die Stille horche.
Die Gedanken schweifen zurück in die Vergangenheit, sie schweifen voraus und versuchen die Zukunft zu erhaschen.
Die Gedanken bringen mich zum Lachen, zum Weinen.
Sie machen mich nachdenklich, traurig und glücklich.
Es ist, als ob etwas fehlt, als ob etwas nicht da wäre, was hergehört.
Es ist, als müssten neben meinen Spuren im Schnee, ein zweites Paar Spuren her.
Es ist, als sollte ich nicht alleine hier stehen.
Es ist, als sollte ich meine Gedanken nicht alleine schweifen lassen.
Und doch stehe ich hier, alleine, und schaue in den Schnee und erkenne die Schönheit der Landschaft und der Natur.
Und doch stehe ich hier, alleine, und erfreue mich an dem Schauspiel der Flocken.
Und doch stehe ich hier, und weiss, dass es nicht für immer so sein wird.
Wer ein iPhone 3GS hat und das mitglieferte Kabelheadset nutzt um auch Musik zu hören, wird vermutlich auch schon mehrere Neue geholt haben. Das Headset geht sehr schnell kaputt, bei regelmässiger Nutzung der Funktionen. Letztlich hatte ich mir dann überlegt, ein Bluetooth Headset zu kaufen. Dieses sollte aber diverse Anforderungen erfüllen:
Bluetooth Stereo-Headset (da sowohl für Musik hören als auch für Telefonieren gedacht)
Lautstärkeregelung am Kopfhörer
optimalerweise gar keine Kabel (also auch keine Adapter oder so)
iPhone-Unterstützung für Telefon UND iPod
Preis
Diese 5 Punkte schränken die Produktpalette sehr ein. Stereo-Headsets gibt es diverse, aber die für nur ein Ohr überwiegen derzeit auf dem Markt. Der Punkt mit der Lautstärkeregelung hingegen trifft nur bei wenigen Headsetzs nicht zu. So hatte nur das Bluetooth-Stereo-Headset von Sony Ericsson dass zur Auswahl stand, keine Lautstärkeregelung am Gerät. Aber da sich die Lautsärke bei BT-Headsets auch nicht über das iPhone steuern lässt, fällt es somit raus.
Kabel haben ebenfalls nur wenige Testkandidaten. Es sind vor allem alle diese, welche den Sender/Empfänger in einem separaten Block verbauen.
Die iPhone-Unterstützung hingegen ist das Killerkriterium. Hier scheitern die meisten Kandidaten. Von den persönlich getesteten schaffte es sogar gar keiner, den iPod laufen zu lassen. Telefonieren ist kein Problem. Auch sollen die Headsets beim iPod Start/Pause/Stop und Lautstärkeregelung unterstützen. Start/Stop/Pause schaffte keiner, Lautstärke nur einige. Es ist zwar bekannt, dass Fastfoward, Rewind und Skip Track bei keinem Bluetooth-Headset unterstützt werden, Play/Pause hingegen ist möglich.
Der Preis schlussendlich ist auch nicht ganz unrelevant. Mir ist bewusst, dass ein BT-Headset mehr kostet als ein normales, aber ich bin nicht bereit über 250 Franken dafür auszugeben (da gibt es ein Sennheiser-Produkt, dass kommt noch höher). 150 Franken sind meine Obergrenze.
Ich habe mich schlussendlich via Internet auf die Suche gemacht. Fündig worden bin ich unter Anderem beim Motorola S9 HD Bluetooth Stereo Headset. Leider habe ich es in keinem Schweizer Shop gefunden und Amazon wollte es nicht liefern. Schlussendlich bin ich beim amerikanischen Shop von N1 Wireless fündig geworden. Dort ist das Headset im Spezialangebot für knapp 45$ zu haben. Laut diversen Rückmeldungen soll es eines dieser Headsets sein, welche mit dem iPhone gut zusammenarbeiten.
Da es kaum einen bessern Preis gab als diesen habe ich kurzerhand bestellt. Mit Versand betrugen die kosten total 60$. Sehr moderat. N1 Wireless verschickte noch am gleichen Tag die Versandbestätigung, 6 Tage später war das Paket da.
Eindruck Audiowiedergabe: die Musik klingt richtig gut. Die Bässe sind satt und gerade mit dem iPhone ist der Klang für ein BT-Gerät sehr gut. Sprachqualität: da keines der Elemente in Mundnähe ist, ist die Sprachqualität leider nur im mittleren Bereich, aber noch gut verständlich Steuern iPod/Telefon: das Motorola Gerät unterstützt annehmen und abhängen von Anrufen, Voice Control Aktivierung und die Play/Pause Funktion des iPhones. Auch die Lautstärkeregelung funktioniert einwandfrei. Einmal gekoppelt verbindet sich das Headset sehr rasch mit dem iPhone. Tragkomfort: die beiden Ohrhörer passen gut ins Ohr. Der Bügel, welcher hinter dem Kopf geführt wird, ist nicht sehr gemütlich, stört aber meistens auch nicht. Dennoch: je nach Kopfform und Grösse ist er sicher nicht optimal. Bei starken Bewegungen können die Ohrhörer leicht verrutschen, fallen aber nie heraus. Das Headset ist also auch für Jogger geeignet, da sie sehr gut halten. Kabel: keine benötigt (ausser fürs Laden). Laden via USB. Mitgeliefertes Ladekabel funzt natürlich nur für die USA . Akkulaufzeit: Das Headset läuft gut und gerne 5-8 Stunden, bevor es wieder geladen werden muss. Dies ist realtiv gut, finde ich. Preis: unschlagbar, da Sonderangebot.
Fazit
Für den Preis von 60$ ist das Motororla ein sehr gutes Headset. Nicht jedem wird die ‘Bauform’ zusagen und auch die Audioqualität wird nicht für alle gleich optimal sein – bei mir hat es gepasst. Killerkriterium war und ist die iPod-Steuerun für das iPhone die beim Motorola funktioniert. Bei vielen vielen anderen Geräten ist dies leider nicht der Fall. Schad, kann man das Motorola nicht überall kaufen, so dass ich es in den USA bestellen muste.
Regelmässig auf dem Weg ins Büro, hol ich mir am Kiosk im Bahnhof Winterthur noch ein Gipfeli und einen Kaffee (so einen der kalten Emmi-Kaffees). Im Büro ist dann die erste Amtshandlung das MacBook zu starten, mich hinzusetzen, Kaffee und Gipfeli verspeisen und dabei rasch schauen, was so gelaufen ist über Nacht.
Dabei hilft mir “Morning Coffee”. Morning Coffee ist ein nettes kleines Firefox-Plugin, mit welchem ich einstellen kann, welche Websites ich in einem Klick aufrufen möchte. Dies kann für jeden Wochentag definiert werden oder aber auch für Wochentage und Wochenenden. Eingestellt ist Morning Coffee sehr schnell und ich benutze es seit Monaten täglich. Ein Klick und alle wichtigen Tabs mit den Seiten die ich rasch ansehen will sind offen.
Dass Weihnachten ja immer mal wieder komisch sein kann, dass hab ich ja bereits im letzten Post gestern geschrieben. Aber dieses Jahr war Weihnachten alles Andere als langeweilig. Nachdem der 24. Dezember mit der Familie einfach nur schön und gemütich war, wurde der 25. zu einem “Trip” der anderen Art. Nach einem Abstecher nach Langenthal ging es heute morgen zurück nach Muhen im Aargau. Die Bahnverbindungen von Langenthal sind nicht riesig toll, aber die S23 fährt bis nach Aarau, wo man dann ca. 25 Minuten warten muss. Also kein Stress. Mit zwei Tüten, meinem Laptop und meiner Schwester steige ich also in den Zug ein in Langenthal und tuckere gemütlich bis Aarau, dort wird ausgestiegen und Gleis gewechselt. Mitten in der Unterführung stelle ich fest, dass ich meine Laptoptasche nicht dabei hatte.
Pure Dummheit. Und noch dümmer: nicht das erste Mal diese Woche… Ich hätte mich hauen können. Dazu blieb aber überhaupt keine Zeit, denn der Zug drohte bereits wieder loszufahren. Diese Drohung machte er dann just in dem Moment wahr, indem ich das Perron erreicht hatte. Eine S-Bahn lässt sich in der Regel relativ einfach ein- oder überholen. Allerdings nicht eine S-Bahn die nach Lenzburg mittendurch in Richtung Brugg und Baden fährt. Da sind die Anschlüsse in Aarau also dann weniger gut. In Baden kehrte der Zug auch gleich wieder und wartete keine 10 Minuten. Ich entschloss mich kurzerhand, in einen anderen Zug zu steigen, welcher auch Richtung Brugg und Turgi fuhr, damit ich den Zug auf dem Rückweg abfangen konnte – in der Hoffnung meine Tasche sei noch dort. Ein Anruf beim Railservice bestätigte mir dann, dass der Zug in Baden in der gleichen Komposition zurückkommen würde und der Zug nicht von RailClean gesäubert werden würde. Die Chancen waren also vorhanden.
Als der Zug dann in Brugg war und ich nachsah, war der Schock umso grösser: keine Tasche, kein Laptop. Langsam aber sicher schob ich ein wenig Panik. Das Gerät war teuer genug gewesen und schlimmer noch: die letzte Datensicherung lag auch schon eine Weile zurück (dabei predige immer ich davon, dass man regelmässig Daten sichern soll für den Fall der Fälle… ts…).
Nachdem ich im Vorfeld schon in Aarau und auch Brugg am Schalter nach dem Laptop gefragt hatte, stieg ich auf der Rückfahrt noch in Lenzburg aus. Auch dort war am Schalter nichts abgegeben worden. Die nette Dame telefonierte dann aber auch gleich noch nach Baden. Leider auch Fehlanzeige.
Schlussendlich fuhr ich ziemlich niedergeschlagen zurück zu meinen Eltern nach Muhen. Wer mich etwas kennt, weiss, dass ich Christ bin. Also war hier mal ein Stossgebet nach oben und einige SMS an Bekannte nötig . Der Nachmittag verlief dann relativ ruhig mit der Familie und ich fand mich schon damit ab, dass ich Anfang Woche eine neue Lösung für meinen Laptop finden musste.
Doch dann kurz vor 16 Uhr klingelte das Telefon und der Weihnachtsengel war dran: Eine junge Frau aus der Region hatte den Laptop im Zug gesehen. Als er in Turgi noch immer dagelegen hatte, hatte sie ihn beherzt mitgenommen und dann auch meine Telefonnummer ausfindig gemacht. Eine knappe Stunde nach ihrem Anruf hatte ich meinen Laptop wieder. Die ehrliche Finderin hat sich hoffentlich über die Praliné und das Hunderternötli gefreut .
Für mich war diese junge Frau wirklich ein Weihnachtswunder, denn wenn im Zug UND am Bahnhof nichts mehr von dem Laptop zu sehen ist un der Railservice bestätigt, dass der Zug nicht kontrolliert wird in Baden, dann war die Chance sehr klein, dass das Gerät noch zurückkommt. Mir ist natürlich bewusst, dass es “nur” ein Laptop ist. Abei bei den Preisen und dem Kontostand wäre ein neues Gerät kaum in Frage gekommen und meine Arbeit verlangt nun einfach nach einem Laptop.
Deshalb: nochmal einen herzlichen Dank an die Finderin A. aus R., an meine Freunde und meine Familie, die mich heute mal wieder etwas panisch aushalten mussten .
Ich wünsche euch weiterhin schöne Festtage und wer weiss – vielleicht haben auch andere Ihre Weihnachtswunder erlebt. Denn Gebete nach oben kommen immer an – und manchmal auch mit den unwahrscheinlichsten Antworten zurück
Schon ist wieder Weihnachten und schon bald ist wieder ein Jahr um. Heute oder morgen werden Geschenke verteilt und demnächst umgetauscht, Christbäume brennen ab, es wird gestritten was das Zeugs hält – und die Kids machen ihr neues Spielzeug grad kaputt.
Okay, das ist übertrieben – aber man hört ja immer so vieles *gg*.
Ich feiere Weihnachten zu Hause bei den Eltern. Anders als früher müssen wir nicht mehr vor dem Wohnzimmer warten, bis der Vater mit dem Glöcklein klingelt, und wir sind auch nicht mehr total aufgeregt. Der Geschenkeberg hat abgenommen und wenn wir früher “lange” aufbleiben durften (das hiess, bis so ca. 22 Uhr), ist das heute noch beinahe früh.
Weihnachten ist nicht mehr das Gleiche, wie als Kind. Für mich war Weihnachten einige Jahre lang etwas komisches, dass ich nicht genau einordnen konnte – abgesehen vom Hintergrund der Weihnachten. Irgendwie fühlte es sich überhaupt nicht mehr speziell an.
Seit letztem Jahr allerdings ist es anders: jetzt wo ich nicht mehr bei den Eltern wohne, ist Weihnachten ein Zusammenkommen mit der Familie und Verwandten/Bekannten, gemeinsam Essen und zusammensitzen, diskutieren und lachen. Ein gemütliches Zusammensein ohne Stress und Hektik. Und genau darauf freue ich mich auch heute wieder.
Der Tisch ist gedeckt, der Braten köchelt vor sich hin, der Baum steht und alles wartet noch darauf, dass die Gäste eintreffen .
Und dann kann es losgehen mit dem gemütlichen Abend inmitten von Kerzen und Lichtern
In diesem Sinne wünsche ich euch frohe Weihnachtstage, geniesst es und legt den Stress beiseite. Denn der ist wirklich nicht nötig heute und morgen
Donnerstag, Januar 7, 2010
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