Rendsburg 2010 – Episode 1
Ich war über das Pfingstwochenende seit Längerem wieder mal in Rendsburg. Vobbi ist wieder aus Irland zurück und dementsprechend habe ich es mir nicht nehmen lassen, mal rasch vorbeizugehen. Und wenn einer eine Reise macht, kann er was erleben. Deshalb picke ich einige Dinge meiner Reise nach Rendsburg heraus und blogge darüber
Episode 1: streikende Server und Schildangelegenheiten
Meine Reise beginnt jeweils mit dem Losfahren, nicht erst mit dem Ankommen. Für das Pfingstwochenende hatte ich mir zusätzlich noch den Freitag freigenommen. So konnte ich bereits gemütlich am Donnerstag in der Nacht mit der CityNightLine nach Hamburg fahren. Vor der Abfahrt habe ich für die Firma noch die Supportmails beantwortet, kurz alles geprüft und bin dann los.
Ich hatte am Zürcher HB mein Abteil im Zug gerade bezogen und freute mich schon auf die geplante Abfahrt in 10 Minuten, als mich eine SMS von meinem Chef erreichte: “Du, der Server ist ausgefallen”.
Na toll – unser Firmenserver hat etwas gegen mich? Natürlich wenn ich losfahren will kommt ein Problem. Typisch. Allerdings kann ich bei einem kompletten Serverabsturz nicht viel machen. Dank mobilem Internet konnte ich mich rasch ins Supportpanel der Serverfirma einloggen und ein Ticket erstellen.
10 Minuten später – pünktlich zur Abfahrt – kam auch schon die Entwarnung per SMS. Die Reise konnte also doch stressfrei beginnen.
Die Fahrt im Nachtzug war unspektakulär. Ein gutes Essen im Speisewagen und ein nettes Gespräch mit dem Abteilsgenossen sowie einem schönen Whisky zum Schluss (auch nur weil das Bordbistro von CNL tatsächlich Glenfiddich anbiete
). Dann noch ein paar Episoden ALIAS und ein bisschen Musik. Das Geräusch der Räder und der leichte Luftzug liessen mich dann im Abteil einschlafen.
In Hamburg Hbf hiess es dann umsteigen. Der Zug Richtung Arhus (DK) (der eben auch in Rendsburg hält) sollte pünktlich sein und so stand ich auch pünktlich auf dem Bahnsteig. Nun ist es in Hamburg so, dass einige wenige Geleise eine Art Zwischenperron haben. Wofür genau, weiss ich nicht, auf jeden Fall sollte man auf dieser Seite jeweils nicht aussteigen. Das besagt auch das folgende Schild:
Allerdings sind hier die Englischlesenden im Vorteil. Der deutsche Text sagt uns nämlich nur, dass wir hier nicht aussteigen sollten. Die englischprachige Version ist einiges kürzer, sagt uns aber gleich, dass wir auf der anderen Seite aussteigen sollen. Während die Deutschen sich vielleicht fragen, was zu tun ist (ist das denn überhaupt der Bahnhof?) und einfach mal auf der anderen Seite aussteigen, wissen Engländer und Co genau: andere Türe ist richtige Türe.
Na dann, frohes Aussteigen
Euer
Chris



Mo, Mai 31, 2010
Alltag, Featured Posts