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Rendsburg 2010 – Episode 1

Rendsburg 2010 – Episode 1

Montag, Mai 31, 2010

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Ich war über das Pfingstwochenende seit Längerem wieder mal in Rendsburg. Vobbi ist wieder aus Irland zurück und dementsprechend habe ich es mir nicht nehmen lassen, mal rasch vorbeizugehen. Und wenn einer eine Reise macht, kann er was erleben. Deshalb picke ich einige Dinge meiner Reise nach Rendsburg heraus und blogge darüber Episode 1: streikende [...]

Verlorenes Gedächtnis

Fr, Jul 23, 2010

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Wer kennt sie nicht: die Laufschriften auf den grossen Tafeln bei den Bergbahnen, die anzeigen, welche Pisten oder Wege offen sind. Auf den Laufschriften sind meistens Infos zur Lawinengefahr zu lesen. Oder letzte Pistenkontrolle, oder was auch immer.

Im Sommer hingegen steht meist ein lapidares Willkommen oder bis wann die Bahnen laufen. Allerdings scheint die Hitze nicht allen Tafeln gut getan zu haben. Eine davon findet, dass sie nicht mehr mag und mal rasch ihr Gedächtnis und Ihre Erinnerungen verloren hat…

Memory lost!

Oder ist es vielleicht nur ein Memory zur Serie Lost, das gemeint ist? Irgendwie bezweifle ich das.
Naja, solange das Ding im Winter wieder läuft ist ja gut ;)

Französische Augen und Schminkkästen

Mi, Jul 21, 2010

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Letzte Woche durfte ich dank Liv 2 1/2 tolle Tage in Paris verbringen. Zwar waren die Temperaturen recht hoch, aber das Wetter dementsprechend schön. Es klappte soweit eigentlich alles. Sogar die Rückfahrt. Zwei Dinge liessen mich dann aber schmunzeln:

1) Das franzözische Auge am Gare de l’Est
Da war ich also etwas zu früh am Gare de l’Est in Paris und kaufte mir noch ein Sandwich, als ein Dreadlocks-Typ, geschätze Ende 20 auf mich zukam, eines seiner Augen abgedeckt hatte und quälend sagte: “ich habe mein Auge verloren. Es liegt am Boden. Kannst du’s mir aufheben?”
Ich schüttelte den Kopf und grinste. Er hob es dann selbst auf. Dabei stellte sich heraus: es war gar nicht seins… ;)

2) Der Schminkkasten
Zwischen Strassbourg und Basel durfte ich mich in einen – immerhin gut klimatiesierten – RE Zug setzen. Gottseidank fand ich neben einer jungen Dame in meinem Alter noch Platz. Und da sitzend durfte ich nun das erste Mal das erleben, wovon man immer spricht bei spiegelnden Displays (Handys, Laptops, etc.): die junge Dame benutze ihr iPhone tatsächlich als Schminkspiegel.

Verlorene Zeit

Mi, Jun 30, 2010

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Vor einigen Wochen bemerkte ich bei meinen Mails ein seltsames Phänomen: sie kamen plötzlich zu spät an. Anfangs war es etwas mehr als eine Stunde. Ich merkte es jeweils daran, dass die Versandzeit und die Empfangszeit massiv auseinander waren. Die Zeit steigerte sich… nach einigen Wochen waren es beinahe 3 Stunden. Auf meinem privaten Account kann ich das zum Glück noch verkraften. Ich habe auf meinem Server dann die Zeiteinstellungen kontrolliert, alles bestens. Auch im Client konnte ich keine Fehler feststellen. Auch via Webmail kamen die Mails genau gleich verspätet.

Und jetzt: etwa 1 1/2 Monate, nachdem das Problem auftauchte, ist es plötzlich wieder weg. Einfach so über Nacht. Die Mails kommen wieder sofort und ohne Verzögerung… Warum auch immer.

Sachdienliche Hinweise nehme ich gerne entgegen ;)

Euer
Chris

(Nearly) Forgotten Games – Episode 1

Mo, Jun 14, 2010

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Letztlich hatte ich mit meiner Familie eine Diskussion über Computerspiele, die wir vor vielen Jahren spielten. Das ist sogar schon für mich lange her, inzwischen. Wir sprechen von Spielen, die ich mit 10-12 Jahren gespielt habe, also vor bis zu 15 Jahren. Und beim Gedächtnis durchforsten bin ich dann auf eine Menge Klassiker gestossen. In einer losen Folge von Blogposts möchte ich euch einige dieser Spiele kurz vorstellen.

Episode 1 – The Games: Winter Challenge

Ein Spiel, welches irgendwann auf unserem Computer lag, war ein Spiel einer Winterolympiade der Firma “Accolade”. Accolade stellte zu dieser Zeit (1991) ausschliesslich erfolgreiche Sportsimulationen her. Die Winter Challenge war eines dieser Spiele und machte viel Spass. Man durfte aus einer angenehmen Zahl Disziplinen (u.a. Bob, Eisschnellauf, Abfahrt, Biathlon, Skispringen, etc.) auswählen. Neben einem Trainingsmodus gab es einen Modus, bei dem man in allen Disziplinen um Medallien spielen muss.

Das Spiel selbst ist alles andere als einfach. Hau in die Tasten passt eigentlich ziemlich gut. Mit etwas Übung erzielte man aber beachtliche Resultate und Medallien.
Mit 320×200 Pixel ist übrigens auch die Auflösung nicht sonderlich gut. Zu damaliger Zeit hingegen, war es schon State of the Art. Schon damals konnte man zwischen drei Detailstufen umschalten. Wer allerdings mit “Low” spielte, hatte in vielen Disziplinen etwas Mühe, sich zu orientieren. Gerade bei der Abfahrt ist es gut, wenn man einen klaren Hintergrund hat und auch die Seitenabschrankungen brauchbar eingeblendet sind :D

Meine Hassdisziplin war Eisschnellauft. Die erste und zweite Runde gingen dabei in Ordnung, die dritte war einfach nur schwierig. Vielleicht habe ich auch einfach etwas falsch gemacht mit der Steuerng. Ich denke, das sollte ich mal noch testen ;) . Auch Skispringen war nicht so toll. Erst als ich rausfand, dass sowohl beim Absprung als auch bei der Landung noch eine Taste gedrückt werden muss, um einen brauchbaren Sprung zu liefern, bekamen die Resulate mehr Sinn ;) .
Gut war ich dafür interessanterweise im Langlauf. Dort gewann ich immer Gold. Warum auch immer. Und Biathlon als Sportart lernte ich erste genau wegen diesem Spiel kennen. Gute Sache also :D

Die Winter Challenge macht grundsätzlich viel Spass. Leider fehlt eine Hilfe direkt im Spiel, manchmal wäre die nämlich noch gut. Aber das Spiel bietet, was man möchte und es macht auch heute noch unglaublich Spass zu schauen, ob man die 90 Meter beim Skisprung wieder schafft oder nicht…

cobra CRM PRO – ein kurzer Test

So, Jun 13, 2010

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[Trigami-Review]

CRM ist immer so eine Sache. Das kennt jeder, der mal ein wenig mit Personen und Geschäftsverwaltung im Unternehmen zu tun hatte. Kleinunternehmen mögen dieses Problem vermutlich nicht haben, aber sobald man mehr als 10-20 Kontakte pflegen sollte, wird es komplizierter.
Hier setzt cobra CRM Pro an. Durch die geordnete Arbeit mit CRM Pro soll nicht nur die Effizienz gesteigert werden können, schlussendlich soll dies auch zu einer Kostensenkung und Umsatzverbesserung führen. Kein Wunder, mit einer guten CRM Software kann man tatsächlich viel Zeit und Ressourcen sparen.

CRM Pro präsentiert sich sehr übersichtlich. Ein Dashboard gibt einen Überblick über alle wichtigen Funktionen und mn kann damit seine Daten leicht überblicken.
Im Weiteren biete CRM Pro die typischen CRM-Anwendungen. Die klar strukturierte Adressliste fand ich auch sehr ansprechend und angenehm umgesetzt. CRM Pro bietet eine grosse Menge von Feldern, die man nutzen kann. So kann man wirklich alle Daten seiner pozentiellen oder vorhandenen Kunden ablegen.
Wie es sich gehört, ist auch ein Mailassistent eingebaut. Es ist ein Leichtes, schnell einen Serienbrief oder eine Mahnung/Beschwerde zu versenden.
Auch die Statistik kommt nicht zu kurz, denn: CRM Pro bietet eine Vielzahl von Auswertungsmöglichkeiten. So lassen sich schnell und einfach ansprechende Diagramme erstellen, die z.B. ausgewertete Betriebsprojekte anzeigen oder auch Rückmeldungen einer Mailingaktion anzeigen.

CRM Pro baut eine Besonderheit in ihr Programm ein. Es gibt die Möglichkeit, einen Effizienz-Test zu mahen: die CRM PRO Effizienz-Check Analyse wird durch Rolf Limacher – Zertifizierter Business Development Manager – durchgeführt. Mit der Analyse erfährt der Interessent wie hoch das Potential für die Effizienzsteigerung und der professionellen Verkaufssteuerung in seinem Unternehmen ist und somit den Umsatz kurzfristig um bis zu 40 % erhöhen kann. Dies mit weniger Ressourcen und tieferen kosten im Vertrieb.

So ist die mögliche Effizienzsteigerung nicht nur rein Theorie, sondern man wird auch tatkräftig unterstützt dabei. Eine gute Sache.

Ich als Anwender lege bei einem Programm immer sehr grossen Wert auf Design und Usability. Denn ein unübersichtliches Programm hilft mir nicht, effizient zu arbeiten. CRM Pro geht hier einen guten Weg. Die Oberfläche ist sehr ansprechend und modern gehalten. Zwar arbeitet es nicht mit Ribbons, wie z.B. Microsoft Office, aber das ist hier auch nicht nötig.

Ich als Neuanwender konnte mich in CRM Pro sehr gut und einfach zurecht finden und wusste sofort, wo ich welche Funktionen zur Verfügung hatte.
Eine gute Sache also, diess CRM Pro von cobra.

Übrigens: cobra CRM gibt es noch in weiteren Versionen: cobra CRM Plus, Cobra Adress Plus, etc.)

Nützliche Links
cobra CRM PRO

Events Schweiz
Online-Demo Video

Jetzt zum Angebot

Rendsburg 2010 – Episode 2

Do, Jun 10, 2010

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Ich war über das Pfingstwochenende seit Längerem wieder mal in Rendsburg. Vobbi ist wieder aus Irland zurück und dementsprechend habe ich es mir nicht nehmen lassen, mal rasch vorbeizugehen. Und wenn einer eine Reise macht, kann er was erleben. Deshalb picke ich einige Dinge meiner Reise nach Rendsburg heraus und blogge darüber :)

Episode 2: Anfängerbillard und Geocaches

Am ersten Abend in Rendsburg (am Freitag) stand unter Anderem Billard im Rubys auf dem Programm. Für einen Freitag Abend war das Lokal auch dementsprechend voll, aber für uns hatte es noch einen Tisch. Rasch einen guten Drink bestellt und dann los. Gut war Vobbis Bruder nicht dabei, das wäre nicht gut gekommen. Wir haben unsere Spielzeit schön genutzt – aber ich fürchte unser Spiel war alles Andere als optimal. Andere Spieler hätten während unseren beiden Spielen wohl 5 gespielt. Ich habe das Gefühl, wir wurden teilweise auch ein wenig belächelt von anderen Tischen. Aber egal, es hat definitiv Spass gemacht :D

Drinks im Rubys

Am Samstag war das Wetter – wie auch am Freitag schon – wunderbar. Zumindest am Nachmittag. Als wir am Vormittag noch überlegten, ins Schwimmbad zu gehen, war es bewölkt. Kaum hatten wir das Schwimmbad verworfen und uns auf die Idee geeinigt, uns mal als Geocacher zu versuchen, wurde es natürlich wunderschönes Wetter. Aber was solls, im schönsten Wetter einen Geocache finden ist doch auch cool. Bepackt mit iPhone als GPS und der entsprechenden App, suchten wir den ersten Cache. Dieser war leicht versteckt und wir freuten uns. Weniger gut liessen sich die drei anderen Caches finden – nämlich gar nicht. Entweder waren sie nicht mehr vorhanden, oder aber wir sind einfach nicht fürs Geocachen gemacht.
Spass gemacht hat’s trotzdem :D

Mehr gibt’s demnächst ;)
Euer
Chris

Sei dein eigener Chocolatier

Mi, Jun 9, 2010

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[Trigami-Review]

Schon mal davon geträumt, dein eigener Chocolatier zu sein, und deine eigene Schokolade zu kreieren? MySwissChocolate macht dies möglich. Einfach auf die Website myswisschocolate.ch surfen, Schokoladenart, Geschmackssorte und zusätzliche Zutaten (Streusel, Blümchen, etc.) auswählen. Dann einfach die Bestellung abschicken und einige Tage später liegt die persönliche Schokolade im Briefkasten.

Ich habe das doch gleich mal ausprobiert und es hat tiptop geklappt. Die Website ist übrigens je nach dem in Schweizerdeutsch oder Hochdeutsch – umschalten ist selbstverständlich möglich. Das Paket wird Priority verschickt. So geht man sicher, dass die Schokolade auch nicht schmilzt – gerade im Sommer nicht unwichtig ;)

Möchtest du selbst mal eine Schokolade bestellen? Dann bekommt ihr mir folgendem Gutscheincode 10% Rabatt auf eure Bestellung: 4bd7ffd3cbe47.
Einfach beim Abschluss im entsprechenden Feld eintragen und sofort wird der Betrag von der Rechnung abgezogen.

Jetzt zum Angebot

En guete
Chris

Familyweekend

Mo, Mai 17, 2010

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Nach einem schönen gemütlichen Filmabend am Auffahrtsabend, habe ich letzten Freitag mein Bündel gepackt und bin am Nachmittag zu meinen Schwestern nach Langenthal gedüst. Eigentlich wohnen dort nur die zwei ältestens Schwestern (aber doch jünger als ich ;) ). Eine der beiden war aber weg über Auffahrt, also war dafür die Jüngste zu Besuch. Zu dritt gab es dann einen schönen, gemütlichen Abend mit viel Gelächter.
Das ist etwas was ich sehr schätze: seit meine Familie ebenfalls umgezogen ist und wir so insgesamt an drei verschiedenen Orten wohnen und uns nicht mehr ständig sehen, macht es viel mehr Spass, mal was zusammen zu unternehmen. So war dann auch der Samstag: einkaufen, mit meiner kleinen Schwester Bomberman spielen, Mittagessen kochen, einen Nachmittag lang Scotland Yard spielen, Eis essen gehen und den Abend mit einem spannenden Film ausklingen lassen.
Für den Sonntag reisten wir dann nach Muhen im tiefsten Aargau. Und für einmal liess ich auch meinen Laptop nicht im Zug liegen – es kam also nicht zu irgendwelchen Panikattacken. Bei meinen Eltern in Muhen gab es zum Mittag eine schöne Lasagne, ein Mittagsschläfchen, einen Aussschnitt aus Dantes Peak (hatte keine Lust auf den ganzen Film) und wieder ne Menge Bomberman mit meiner Schwester. Ich muss zugeben, Sie gewinnt leider noch viel zu regelmässig. Aber ich werde langsam wieder besser ;) .

Ich finde solche Wochenenden cool. Gerade wenn Sie sowieso etwas länger sind als sonst – da hat man auch einfach mehr Zeit um etwas zu machen. Es hat auf jeden Fall Spass gemacht und wird sicher nicht das letzte solche Weekend gewesen sein.
Allerdings steht zuerst über Pfingsten meine Reise nach Rendsburg an – Freunde statt Familie. Dazu aber demnächst mehr :)

Red Bull Cola – Natürliches Cola-Getränk im Test

So, Mai 2, 2010

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[Trigami-Review]

Red Bull – wohl allen bekannt für die Energy Drinks in jeglicher Form und Grösse – hat mit dem Red Bull Cola ein 100% natürliches Cola-Getränke herausgebracht. Red Bull wirbt damit, dass in Red Bull Cola keine Konveriverungsstoffe, keine Phosphorsäure und keine künstlichen Süssstoffe und Aromen zu finden sind.

Dafür sind laut Zusammensetzung viele natürliche Stoffe drin: Vanilleschoten, Senfsamen, Koffein (aus Kaffeebohnen), Limette, Kolanuss, Kakao, Süssholt, Zimt, etc. Die Cola kommt, wie von Red Bull gewohnt, in Dosen. Inhalt: 3,55 dl.

Ich war mir nicht sicher, was ich von Red Bull Cola halten sollte vor dem ersten Test. Die Inhaltsstoffe liessen mich daran zweifeln, dass es wirklich nach Cola schmeckt. Wir sind uns doch ganz einfach den Original-Coca Cola Geschmack gewöhnt. Das merkt man schon beim grössten Konkurrenten “Pepsi”. Denn Pepsi schmeckt auch nicht wirklich genau gleich wie Coca Cola.
Auf der anderen Seite ist wohl auch nicht das Ziel, dass Red Bull Cola wie Coca Cola schmeckt. Denn Red Bull verweist selbst auf die Stichwörter “100% natürlich” und “strong & natural”. Wie natürlich die Zutaten denn nun sind (frei nach dem Motto Bio ist nicht gleich Bio), sei hier mal offen gelassen. Die Liste die der Zutaten macht auf jeden Fall schon mal einen natürlicheren Eindruck als andere Cola-Produkte.

Nach dem Original Coca Cola schmeckt Red Bull Cola dann auch wie erwartet nicht. Der erste Schluck war dann auch sehr merkwürdig. Man muss sich zuerst an den Geschmack von Red Bull Cola gewöhnen. Auch sollte Red Bull Cola unbedingt schön kühl genossen werden. Sonst macht es gar keinen Spass.
Was man bei Red Bull Cola dafür sehr schön schmeckt, sind die verschiedenen Zutaten. In erster Linie schmeckt man zuerst die Gewürze wie Vanille, Zimt oder Ingwer heraus. Aber auch das fruchtige Aroma von Zitrone und Limetten sind gut zu erkennen.

Nach einigen Dosen muss ich sagen, dass Red Bull Cola eigentlich relativ gut schmeckt. Allerdings vermute ich, dass es sehr geschmacks- und gewöhnungssache ist. Zudem könnte ich persönlich nicht mehr als 1/2 bis eine ganze Dose aufs Mal trinken.

Red Bull Cola hat übrigens auch eine eigene Facebook-Seite. Einfach mal hier klicken.

Schwerer Regen

Di, Mrz 9, 2010

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Schwerer Regen

Vor gut einer Woche gekauft, und schon durchgespielt: Heavy Rain. Dabei liegt es nicht an der relativ kurzen Spielzeit (8-10 Stunden), dass ich das Spiel schon durch habe, sondern vielmehr an der Tatsache, dass das Spiel so packend ist, dass man nach jedem Kapitel sagt: ach, nur noch eins, dann hör ich auf. Und eben: man sagt das dann eine ganze Weile ;-) .

Ein Blick zurück – Fahrenheit
Heavy Rain ist das neuste Werk der französischen Spieleschmiede quantic dream. Einigen unter euch wird das Spiel “Fahrenheit” ein Begriff sein. Schon damit hatte quantic dream vor Jahren versucht, die Spielewelt zu revolutionieren. Das Prinzip: das Spiel ist eine Mischung aus interaktivem Film und Action-Adventure. Action-Adventure deshalb, weil Fahrenheit sehr viele Action-Elemente enthielt und man ständig die richtigen Knöpfe drücken musste, damit der Held das tat, was er tun sollte.
Ganz grundsätzlich konnte man aber schon Fahrenheit nicht wirklich in eine Sparte einordnen. Dem Spieler wurde suggeriert, dass jede seiner Entscheidungen den Spielverlauf beeinflussen würde. Allerdings war die Story schlussendlich doch linear. Was aber überzeugen mochte bei Fahrenheit, war die Machart. Diese war filmreif. Kameraführung, Sound, und eben die vorgegaukelte Interaktivität zogen den Spieler in Bann. Die Story – anfangs ein spannender Thriller – endete schlussendlich mit sehr vielen Sci-Fi Elementen. Viele Spieler waren damit dann doch nicht zufrieden.

Heavy Rain – das Prinzip
Aber eigentlich geht es in diesem Post um ein Review von Heavy Rain. Heavy Rain baut auf dem gleichen Prinzip auf wie Fahrenheit: dem Spieler wird ein Film gezeigt, in den er eingreifen kann und dessen Handlungen sich direkt auf den Verlauf des Films auswirken. Klar muss man auch bei Heavy Rain sagen: die Grundhandlung wird nur beschränkt beeinflusst, aber der Spieler wird immer wieder vor Entscheidungen gestellt, bei denen man sich wirklich überlegen muss, was man denn nun tun will und welche Konsequenzen die Entscheidung haben könnte.

Die Story
Auch bei Heavy Rain steht die Geschichte im Zentrum: ein Vater – dessen Sohn vor 2 Jahren überfahren wurde – ist auf der Suche nach dem Origami-Killer. Dieser hat in den letzten 3 Jahren mehrere Kinder brutal ermordet und hinterlässt auf der Leiche immer ein Origami und eine Orchidee. Gleichzeitig sind auch noch eine Journalistin, ein Polizist und ein Privatdetektiv dem Mörder auf den Fersen.
Das geniale an der Story ist der Erzählstil. Auch wenn das Spiel ganz idyllisch an einem Sonntag anfängt und alles schön zu sein scheint, so ist man sich bewussst, dass es hier gleich abgehen wird. Die Tatsache, dass man mit dem Charakter des Familienvaters zuerst mal alltägliche Dinge erledigen muss (duschen, sich anziehen, arbeiten, mit den Kindern spielen), mag auf den ersten Blick banal, wenn nicht sogar langweilig erscheinen. Aber es dient dazu, dass der Spieler sich in die Welt von Heavy Rain einfindet. Und zwar komplett. Denn Minuten später entfaltet das Spiel seine volle Wirkung und man kommt nicht mehr weg – vielleicht gerade wegen des sanften Einstiegs.
Die Story entwickelt sich mit jeder Spielminute zu einem immer tiefergehenden Krimi-Thriller. Je länger man spielt, desto mehr sieht man die Tiefe. Und immer mehr wünscht man sich zu weissen, wie es ausgehen wird. Und immer wieder wird man vor Entscheidungen gestellt, die man lieber nicht treffen möchte. Die Auflösung der Geschichte verschlägt einem dann die Sprache komplett. Die vielen Wendungen und das grosse Finale führen unweigerlich zu einem Kieferkrampf – kriegt man den Mund doch teilweise gar nicht wieder zu ;-) .

Grafik
Die starke Story wird unterstützt von der extrem guten grafischen Umsetzung. Selten habe ich in einem Spiel so realistische Charakter gesehen wie in Heavy Rain. Vielleicht liegt dies gerade an der Tatsache, dass jede Bewegung mit dem Motion Capture Verfahren und mit echten Schauspielern aufgenommen wurde. Jede Szene wurde zuerst gefilmt und anschliessend in das Spiel umgesetzt. Aber nicht nur die Charaktere, auch die Umgebung überzeugt und kann mit anderen Spielen absolut mithalten. Besonders gut gelungen ist der Regen, der in beinahe jeder Szene niederprasselt. Die düstere Stimmung gibt dem Ganzen dann noch den letzten Schliff.

Und die Rätsel?
Auch Heavy Rain entspricht nicht dem gängigen Klischee eines Adventures. Man muss mehrheitlich klar definierte Aktionen ausführen, ein Inventar gibt es dabei nicht. Alle Aktionen werden auf dem Bildschirm angezeigt. Eigentlich besteht das Spiel aus reinen QuickTime Events. Rätsel im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Und wenn, dann sind sie einfacherer Natur (z.B. wie komme ich ins Haus, wenn die Vordertüre verschlossen ist). Dies tut dem Spielspass aber keinen Abbruch, denn wie bereits erwähnt: es ist die Story und das Konzept, dass einen ans Spiel fesselt: wie geht es weiter? Und was passiert, wenn ich mich anders entscheide?
So sei an dieser Stelle auch darauf hingewiesen: die vier Charaktere sind nicht unverwundbar. Macht man zu viele Fehler, so kann der Charakter auch problemlos sterben. Die Geschichte geht dennoch weiter: einfach ohne die Sequenzen des entsprechenden Charakters – und die Geschichte könnte dann auch etwas anders enden.

Und genau auch das ist wieder einer der Punkte, die Heavy Rain so grossartig macht: anders als bei Fahrenheit wird dem Spieler noch viel glaubhafter suggeriert, dass seine Entscheidungen die Story tatsächlich verändern. Macht es beispielsweise einen Unterschied, wenn man bei einem Kampf eingreift oder nicht? Was passiert, wenn ich eine Person abweise und mich ihr gegenüber nicht öffne? Fragen über fragen. Klären lassen sich diese in erster Linie bei einem erneuten Spielen von Heavy Rain – wenn man sich anders entscheidet. Somit ist auch der Wiederspiel-Wert sehr hoch.

Sound
Zur Atmosphäre von Heavy Rain trägt auch der starke Soundtrack bei. Jede Figur hat seinen eigenen Titel. Mit der Zeit wiederholen sich die Melodien natürlicht, aber das spielt in diesem Fall keine Rolle, denn sie tun dennoch ihre Pflicht. Und das bekommen sie sehr gut hin. Auch die Sprecher sind sehr gut gelungen. Lippensynchron und ausdrucksstark. Die deutsche Synchronisierung macht ebenfalls einiges her, kommt aber ans englische Original nicht ganz heran. Deshalb empfiehlt es sich, das Spiel in Englisch mit deutschen oder englischen Untertiteln zu spielen.

Und die Kritik?
Auch Heavy Rain ist nicht so interaktiv wie es scheint. Die Entscheidungen die man trifft, haben zwar grundsätzlich immer mal wieder Auswirkungen, die Story wird aber trotzdem relativ linear Richtung Ziel getrieben. Das Ziel kann allerdings stark variieren. Gerade in den letzten ca. 2 Spielstunden können die Entscheidungen über den Ausgang der Geschichte entscheiden. Über 20 verschiedene Möglichkeiten soll es geben, wie das Spiel endet. Zudem kann ein Charakter auch jederzeit sterben (siehe oben).
Klassische Abenteuerspieler, die sich auf Point&Click fixiert haben werden an Heavy Rain weniger Freude haben. Rätsel im eigentlichen Sinne gibt es nicht und wirklich schwierig ist das Spiel auch nicht. Wie bereits gesagt: es lebt von der Story.

Fazit
quantic dream ist meiner Meinung nach hier ein Meisterwerk geglückt. Nach dem ersten Versuch eines interaktiven Films mit Fahrenheit, wurde die Technik mit Heavy Rain zur Perfektion getrieben. Eine hochspannende Story, die kaum Schwächen zeigt, geniale Grafik (mit Kamerafahren, Split-Screen etc.) mit toller Sounduntermalung und einem Spielkonzept, welches beinahe einzigartig ist, machen Heavy Rain zu einem Muss. Die kurze Spielzeit von 8-10 Stunden ist für diese Sorte von Spiel absolut in Ordnung.

Grundsätzlich wird Heavy Rain wohl gespaltene Meinungen hervorrufen: die Einen werden es lieben, die Anderen hassen. Ich gehöre definitiv zur ersten Gruppe.

Euer
Chris

Cover von Heavy Rain

Über mich

    Juni 2007
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    25

    Wohnort:
    Zürich

    Ausbildung:
    Sekundarlehrer PHBern

    Job:
    fairgate AG

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