Es ist ein gewöhnlicher Dienstagnachmittag. Ich verlasse kurz vor 15 Uhr das Büro in Winterthur, um mich auf den Heimweg nach Züroch zu begeben. Der Bus verstpätet sich um zwei Minuten, was aber nicht viel macht, da ich die S-Bahn am Bahnhof Winterthur auch dann meistens noch erwische. 15:07:30 steige ich also aus dem Bus, [...]
Weils einfach immer mal wieder schön ist: schon wieder eine neue Folge von “Lustiges suchen und finden von meinem Blog”.
Heutige Folge: Von Hallelujah, Honky-Tonks und Hackern (mal wieder)
dsds hallelujah
Hallelujah, wenn es denn mal vorbei ist. Ja, definitiv ein guter Suchbegriff. Den Unterschreib ich sofort
tonky media
Der gesuchte Medienserver heisst “Twonky Media”. Mit Honky-Tonk hat [...]
Letztlich war ich wieder mal auf der Suche nach einem richtig guten Spiel. Wer mich kennt, der weiss, dass ich mich für richtig gute Adventure Games begeistern kann. Das darf auch mal ein altes Spiel sein. So gehört zum Beispiel die King’s Quest Reihe zu meinen Allzeit-Favoriten. Vor allem Teil 5-7 haben es mir angetan. [...]
Vor gut einer Woche gekauft, und schon durchgespielt: Heavy Rain. Dabei liegt es nicht an der relativ kurzen Spielzeit (8-10 Stunden), dass ich das Spiel schon durch habe, sondern vielmehr an der Tatsache, dass das Spiel so packend ist, dass man nach jedem Kapitel sagt: ach, nur noch eins, dann hör ich auf. Und eben: man sagt das dann eine ganze Weile .
Ein Blick zurück – Fahrenheit Heavy Rain ist das neuste Werk der französischen Spieleschmiede quantic dream. Einigen unter euch wird das Spiel “Fahrenheit” ein Begriff sein. Schon damit hatte quantic dream vor Jahren versucht, die Spielewelt zu revolutionieren. Das Prinzip: das Spiel ist eine Mischung aus interaktivem Film und Action-Adventure. Action-Adventure deshalb, weil Fahrenheit sehr viele Action-Elemente enthielt und man ständig die richtigen Knöpfe drücken musste, damit der Held das tat, was er tun sollte.
Ganz grundsätzlich konnte man aber schon Fahrenheit nicht wirklich in eine Sparte einordnen. Dem Spieler wurde suggeriert, dass jede seiner Entscheidungen den Spielverlauf beeinflussen würde. Allerdings war die Story schlussendlich doch linear. Was aber überzeugen mochte bei Fahrenheit, war die Machart. Diese war filmreif. Kameraführung, Sound, und eben die vorgegaukelte Interaktivität zogen den Spieler in Bann. Die Story – anfangs ein spannender Thriller – endete schlussendlich mit sehr vielen Sci-Fi Elementen. Viele Spieler waren damit dann doch nicht zufrieden.
Heavy Rain – das Prinzip
Aber eigentlich geht es in diesem Post um ein Review von Heavy Rain. Heavy Rain baut auf dem gleichen Prinzip auf wie Fahrenheit: dem Spieler wird ein Film gezeigt, in den er eingreifen kann und dessen Handlungen sich direkt auf den Verlauf des Films auswirken. Klar muss man auch bei Heavy Rain sagen: die Grundhandlung wird nur beschränkt beeinflusst, aber der Spieler wird immer wieder vor Entscheidungen gestellt, bei denen man sich wirklich überlegen muss, was man denn nun tun will und welche Konsequenzen die Entscheidung haben könnte.
Die Story
Auch bei Heavy Rain steht die Geschichte im Zentrum: ein Vater – dessen Sohn vor 2 Jahren überfahren wurde – ist auf der Suche nach dem Origami-Killer. Dieser hat in den letzten 3 Jahren mehrere Kinder brutal ermordet und hinterlässt auf der Leiche immer ein Origami und eine Orchidee. Gleichzeitig sind auch noch eine Journalistin, ein Polizist und ein Privatdetektiv dem Mörder auf den Fersen.
Das geniale an der Story ist der Erzählstil. Auch wenn das Spiel ganz idyllisch an einem Sonntag anfängt und alles schön zu sein scheint, so ist man sich bewussst, dass es hier gleich abgehen wird. Die Tatsache, dass man mit dem Charakter des Familienvaters zuerst mal alltägliche Dinge erledigen muss (duschen, sich anziehen, arbeiten, mit den Kindern spielen), mag auf den ersten Blick banal, wenn nicht sogar langweilig erscheinen. Aber es dient dazu, dass der Spieler sich in die Welt von Heavy Rain einfindet. Und zwar komplett. Denn Minuten später entfaltet das Spiel seine volle Wirkung und man kommt nicht mehr weg – vielleicht gerade wegen des sanften Einstiegs.
Die Story entwickelt sich mit jeder Spielminute zu einem immer tiefergehenden Krimi-Thriller. Je länger man spielt, desto mehr sieht man die Tiefe. Und immer mehr wünscht man sich zu weissen, wie es ausgehen wird. Und immer wieder wird man vor Entscheidungen gestellt, die man lieber nicht treffen möchte. Die Auflösung der Geschichte verschlägt einem dann die Sprache komplett. Die vielen Wendungen und das grosse Finale führen unweigerlich zu einem Kieferkrampf – kriegt man den Mund doch teilweise gar nicht wieder zu .
Grafik
Die starke Story wird unterstützt von der extrem guten grafischen Umsetzung. Selten habe ich in einem Spiel so realistische Charakter gesehen wie in Heavy Rain. Vielleicht liegt dies gerade an der Tatsache, dass jede Bewegung mit dem Motion Capture Verfahren und mit echten Schauspielern aufgenommen wurde. Jede Szene wurde zuerst gefilmt und anschliessend in das Spiel umgesetzt. Aber nicht nur die Charaktere, auch die Umgebung überzeugt und kann mit anderen Spielen absolut mithalten. Besonders gut gelungen ist der Regen, der in beinahe jeder Szene niederprasselt. Die düstere Stimmung gibt dem Ganzen dann noch den letzten Schliff.
Und die Rätsel?
Auch Heavy Rain entspricht nicht dem gängigen Klischee eines Adventures. Man muss mehrheitlich klar definierte Aktionen ausführen, ein Inventar gibt es dabei nicht. Alle Aktionen werden auf dem Bildschirm angezeigt. Eigentlich besteht das Spiel aus reinen QuickTime Events. Rätsel im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Und wenn, dann sind sie einfacherer Natur (z.B. wie komme ich ins Haus, wenn die Vordertüre verschlossen ist). Dies tut dem Spielspass aber keinen Abbruch, denn wie bereits erwähnt: es ist die Story und das Konzept, dass einen ans Spiel fesselt: wie geht es weiter? Und was passiert, wenn ich mich anders entscheide?
So sei an dieser Stelle auch darauf hingewiesen: die vier Charaktere sind nicht unverwundbar. Macht man zu viele Fehler, so kann der Charakter auch problemlos sterben. Die Geschichte geht dennoch weiter: einfach ohne die Sequenzen des entsprechenden Charakters – und die Geschichte könnte dann auch etwas anders enden.
Und genau auch das ist wieder einer der Punkte, die Heavy Rain so grossartig macht: anders als bei Fahrenheit wird dem Spieler noch viel glaubhafter suggeriert, dass seine Entscheidungen die Story tatsächlich verändern. Macht es beispielsweise einen Unterschied, wenn man bei einem Kampf eingreift oder nicht? Was passiert, wenn ich eine Person abweise und mich ihr gegenüber nicht öffne? Fragen über fragen. Klären lassen sich diese in erster Linie bei einem erneuten Spielen von Heavy Rain – wenn man sich anders entscheidet. Somit ist auch der Wiederspiel-Wert sehr hoch.
Sound
Zur Atmosphäre von Heavy Rain trägt auch der starke Soundtrack bei. Jede Figur hat seinen eigenen Titel. Mit der Zeit wiederholen sich die Melodien natürlicht, aber das spielt in diesem Fall keine Rolle, denn sie tun dennoch ihre Pflicht. Und das bekommen sie sehr gut hin. Auch die Sprecher sind sehr gut gelungen. Lippensynchron und ausdrucksstark. Die deutsche Synchronisierung macht ebenfalls einiges her, kommt aber ans englische Original nicht ganz heran. Deshalb empfiehlt es sich, das Spiel in Englisch mit deutschen oder englischen Untertiteln zu spielen.
Und die Kritik?
Auch Heavy Rain ist nicht so interaktiv wie es scheint. Die Entscheidungen die man trifft, haben zwar grundsätzlich immer mal wieder Auswirkungen, die Story wird aber trotzdem relativ linear Richtung Ziel getrieben. Das Ziel kann allerdings stark variieren. Gerade in den letzten ca. 2 Spielstunden können die Entscheidungen über den Ausgang der Geschichte entscheiden. Über 20 verschiedene Möglichkeiten soll es geben, wie das Spiel endet. Zudem kann ein Charakter auch jederzeit sterben (siehe oben).
Klassische Abenteuerspieler, die sich auf Point&Click fixiert haben werden an Heavy Rain weniger Freude haben. Rätsel im eigentlichen Sinne gibt es nicht und wirklich schwierig ist das Spiel auch nicht. Wie bereits gesagt: es lebt von der Story.
Fazit
quantic dream ist meiner Meinung nach hier ein Meisterwerk geglückt. Nach dem ersten Versuch eines interaktiven Films mit Fahrenheit, wurde die Technik mit Heavy Rain zur Perfektion getrieben. Eine hochspannende Story, die kaum Schwächen zeigt, geniale Grafik (mit Kamerafahren, Split-Screen etc.) mit toller Sounduntermalung und einem Spielkonzept, welches beinahe einzigartig ist, machen Heavy Rain zu einem Muss. Die kurze Spielzeit von 8-10 Stunden ist für diese Sorte von Spiel absolut in Ordnung.
Grundsätzlich wird Heavy Rain wohl gespaltene Meinungen hervorrufen: die Einen werden es lieben, die Anderen hassen. Ich gehöre definitiv zur ersten Gruppe.
Okay, der Titel ist zwar etwas übertrieben, aber das Phänomen will nicht abreissen. Ich will ja nicht behaupten, dass Grammatik und Rechtschreibung bei mir immer stimmen (ist nämlich definitiv nicht der Fall), aber wie gewisse Zeichen, wie das Apostroph, manchmal fast vor jedem “s” genutzt werden, obwohl es da nicht hingehört… schauderhaft. Zwar habe ich das Gefühl, dass es bei uns in der Schweiz noch nicht ganz so schlimm ist, wie in Deutschand. Vielleicht irre ich mich aber auch. Auf jeden Fall hat Bastian Sick in seinem Buch “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod” (Band 1) ausführlich über das sogenannte Deppenapostroph geschrieben.
Tja, und gestern bin ich ihm dann selbst begegnet - zumindest war es eines der ersten Male, wo ich es in Grossformat gesehen habe:
Bäckerei Happy - sehr leben'sfroh
Die Bäckerei Happy bei uns im Quartier hat erst vor kurzer Zeit eröffnet. Aber es scheint da sehr leben’swert zuzugehen. Abgesehen davon ist das Zeichen da oben definitiv kein Apostroph – dennoch wird es leider sehr sehr oft dafür verwendet. Schade aber auch.
Wissenwertes über das Apostroph (zum Beispiel, wie es denn nun richtig genutzt wird…) gibt’s (ja, das Apostroph stimmt in diesem Fall ) hier: Klick mich
Falsche Zeichen an falschen Orten in einem Satz gehen ja noch. Gleich darunter ist mir aber noch der nächste neuste Auswuchs der deutschen Sprache aufgefallen:
Frankophonie?
Eine Mischung aus Deutsch und Französisch (das Englische “to go” lassen wir mal mit dem Vermerk ‘Neudeutsch’ gelten) und erst noch falsch? Also entweder korrekt deutsch – dann wäre es “Kaffee” – oder aber korrekt Französisch – und dann wäre es “café”. Aber sicherlich nicht Kafféé. Und schon gar nicht in der Schreibweise wie auf dem Bild: Kaffèè.
Viel Text gab es in der letzten Zeit von mir zu lesen. Nach einem fast bloglosen 2009 hab ich mich für 2010 ja vorgenommen, wieder aktiv zu sein und bisher scheint mir das ja gelungen zu sein. Aber nach so viel Text, darf’s auch mal wieder etwas Musik sein.
Frau Liv hat mir letztlich einen neuen Ohrwurm eingepflanzt… den bring ich nicht mehr weg:
Postal Service – Such Great Heights
Dann bin ich auch nach wie vor ein Fan von Casting Crowns. Das aktuelle Album mag ich sehr. Und untere Anderem auch das Lied “Until the Whole World Hears”:
Und last but not least gibt es noch etwas ‘Klassisches’. Und zwar ein Cover der bekannten New-World-Symphonie (Symphonie Nr. 9 in E-Moll), Op. 95) von Antonin Dvořák, gecovert von der Gruppe “Epica”. Sie haben den ersten Satz (Adagio) wunderbar hinbekommen. Ich muss zugeben, ich mag wohl das Original, wie auch das Cover. Hier gleich beide Songs zum Vergleich:
Wer einen Mac hat ist automatisch mit dem Finder – dem Dateiverwaltungstool von OS X – konfrontiert. Der Finder ist ja grundsätzlich nicht schlecht, aber es fehlen elementare Funktionen: der Finder kann nicht kopieren und einfügen. Man kann zwar Dateien und Ordner von einem ins andere Fenster kopieren oder verschieben. Das ists dann aber auch schon. Und ich möchte nicht immer zwei Fenster offen haben. Gegenüber dem Windows-Dateiverwalter kommt der Finder leider nicht mit. Und das ist dann auch der Kritikpunkt vieler Mac-User. Der Finder wurde zwar – laut Apple – für Snow Leopard zu einem grossen Teil neu geschrieben. Allerdings hat sich an den Funktionalitäten wenig geändert – die bisherigen Mängel sind weiterhin vorhanden.
Abhilfe schaffen da zum Beispiel alternative Programme. Bekanntester Vertreter ist wohl das kostenpflichtige Programm Pathfinder. Es kann all das, was der Finder nicht kann und vieles mehr. Aber ich möchte als User ja nicht unbedingt ein weiteres Programm. Wenn dann müsste Pathfinder den Finder komplett ersetzen. Was natürlich nicht einfach so geht. Abhilfe schafft aber eine Art Plugin. Derzeit noch im Alpha-Stadium, sieht der TotalFinder aber schon sehr gut. TotalFinder bindet sich in den Fider ein (auch in die Finder-Einstellungen) und schafft einige neue interessante Möglichkeiten. Zwar geht das Copy-Paste immer noch nicht, aber TotalFinder macht einen Schritt in die richtige Richtung: nach der Installation des Plugins unterstützt der Finder Tabs. Die Tabs können auf Wunsch auch wieder zu einem separaten Fenster gemacht werden. Ein Doppelklick auf ein Tab, zeigt die Tabs nebeneinander an (wie z.B. damals beim Norton Commander). So lässt es sich einfacher verwalten.
TotalFinder ist wie erwähnt noch in der Alpha-Phase. So kann es dann auch zu Bugs kommen. Bei mir lässt sich zum Beispiel das rechte Verzeichnis in der Parralelansicht nicht scrollen. Nicht weiter schlimm eigentlich. Der Rest funktioniert einwandfrei. In der Betaphase bzw. zum Release soll TotalFinder dann kostenpflichtig werden. Wenn die Entwicklung von TotalFinder weiterhin in die Richtung geht wie ich es mir wünsche, ist TotalFinde vermutlich eine Anschaffung wert
Der Valentinstag ist so ein Tag, der mir vor Jahren mal was sagte. Dummerweise hat der letzte Valentinstag, der als solcher bei mir als positiv in Erinnerung bleiben sollte, ziemlich Spuren hinterlassen. Naja, das war damals. Auf jeden Fall mag ich seit dann Valentinstage überhaupt nicht mehr. Nicht dass mich das als Single im Moment gross zu kümmern hat, aber trotzdem.
Mal abgesehen davon bin ich eh ein Verfechter der Meinung, dass zwei Liebende eigentlich immer mal wieder einen ‘Valentinstag’ einbauen können. Klar ist der Valentinstag an sich ja schon ne tolle Idee, aber warum nicht einfach auch so mal seinem oder seiner Liebsten einen schönen Tag oder Abend bescheren. Ist doch viel mehr eine Überraschung, nicht?
Wobei es natürlich für die Rosenindustrie eine Katastrophe wäre, wenn es den Tag nicht mehr geben würde.
Naja, auf jeden Fall, ich mag Valentsintag nicht. Hab ich das etwas schon mal erwähnt? Oh. Sorry.
Just my personal opinion.
Dafür hab ich an dem besagten Valentinstag Bodo Wartke entdeckt. Commedy in Wort und Musik (eher Musik als Wort) ist sein Business und das kann der Deutsche eigentlich ganz gut. Nicht jedermanns Geschmack, aber ich mag den Bodo eigentlich ganz gut.
Auch wenn er sich eigentlich sehr wenig zutraut, wie man in seinem Stück “ich trau mich nicht” bemerkt:
Hab ich erwähnt, dass ich Bodo Wartke mag?
Ich hab das “Ja Schatz” jetzt mal nicht verlinkt, obwohl der Valentinstag ja vorbei ist
Apropos “Ja Schatz” und Valentinstag… es gibt da noch was Anderes. Nicht von Bodo Wartke, sondern von Rolf Schmid. Kennt ihr den sympathischen Bündner schon? Er zeigt uns in “I mag eifach nid”, wie die Arbeitsaufteilung in einer Ehe vermutlich eher nicht sein sollte. Ist leider Schweizer- bzw. Bündnerdialekt. Für alle, die die Sprache oder den Dialekt nicht verstehen: es klingt auch einfach so lustig
Okay, ich geh mal schlafen. Wirklich . Genug geplappert. Schlaft wohl.
Internet-Radios und Streamripper gibt es zuhauf. Ich hatte unter Windows den Einen oder Anderen ausprobiert, aber richtig überzeugt hat mich bisher keines der Programme. Vielleicht lag es auch daran, dass ich bisher einfach zu faul war, es wirklich genauer zu probieren. Nun habe ich aber auf dem Mac ab und zu ein Internetradio an. Mit dem Tool “Radium” auch einfach und ohne Probleme (noch fast besser als via iTunes). Nun hab ich in der aktuellen MacLife über das Programm “Snowtape” einen Artikel gelesen. Und die Neugier hat mich dann doch getrieben das Programm auszuprobieren und ich bin begeistert:
Snowtape hängt sich im Browser ein und öffnet sich, wenn ein Stream geöffnet wird. So werden Streams dann direkt in Snowtape abgespielt. Zudem hat Snowtape auch ein grosses Verzeichnis mit vielen Radioserndern, aus denen man auswählen kann.
Das Beste an Snowtape ist aber die Aufnahmefunktion: Wenn ich einen Sender höre, kann ich mit einem Klick aufnehmen. Snowtape erkennt den Songwechsel jeweils gekonnt und trennt die Daten. Zudem werden Sie automatisch mit den korrekten ID3-Tags und dem passenden Cover versehen (via last.fm).
Mit einem Klick lassen sich dann die Aufnahmen entweder als AAC oder als MP3 in ein Verzeichnis kopieren oder sogar direkt in iTunes einlesen.
Die Umgebung von Snowtape ist sehr aufgeräumt und die Bedienung sehr einfach und ansprechend. Mit Snowtape werde ich nun meine Musiksammlung kontinuierlich erweitern und freue mich auf viele neue Titel und Interpreten.
Ich teste den Dienst namens Formspring jetzt auch mal. Ziel des Dienstes: User können fragen stellen, der Accoutinhaber beantwortet diese. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Formspring irgendwie eingegliedert in bestehende Dienste besser wäre als so als Standalone-Anwendung. Naja, aber mal sehen. Habe nich das Gefühl, dass viel Brauchbares zusammenkommt, aber falls wer doch mal ne Frage stellen will: http://www.formspring.me/KlyX
Letztlich hab ich mal wieder ein komplett seriöses Formular ausgefüllt im Internet (ernsthaft, war wirklich seriös ). Ein Feld hab ich dann übersehen. Zu meinem Glück war es ein Pflichtfeld, denn sonst hätte ich die folgende Meldung verpasst:
Ich erfülle ja gerne irgendwas (Anforderungen, Wünsche, whatever…), aber Felder erfülle ich scheinbar nicht allzu gut .
Vielleicht versuche ich es nächstes Mal mit ausfüllen statt mit erfüllen – könnte helfen.
Ein halbes Jahr alt ist mein Mac. Und er macht seine Arbeit hervorragend. Ich möchte ihn nicht mehr eintauschen und Windows benutze ich sehr selten. Dennoch hat sich diverses Müll angesammelt und gewisse Programme haben mehr negative als positive Eindrücke hinterlassen. Das hat sich auch an der Systemgeschwindigkeit gezeigt… Also auch mal neu aufsetzen, wie beim PC? Immerhin habe ich noch nie eine Frischinstallation gemacht (Leo ab Werk, Snow Leo direkt drüber). Also warum nicht.
Das Problem: die Datensicherung. Zwar habe ich die wichtigen Daten auf der externen HD, aber in meinem Benutzerordner sind gut 110 GB Daten (Musik. Videos, Bilder, Dokumente, Einstellungen, etc.). Die auf die externe HD und wieder zurückzusichern dauert ewig.
Deshalb habe ich auf die bewährte Variante zurückgegriffen, die ich auch auf meinem Windows-PC nutzen: neben der Systempartition eine grosse Datenpartition anlegen. Ziel: der komplette Benutzerordner liegt dort. Bei einer Neuinstallation muss OS X nur gesagt werden, wo der Benutzerordner ist und that’s it (nicht ganz, aber fast).
Hier eine Übersicht meiner Arbeitsschritte:
Mit iPartition hab ich die bestehende OS X Harddisk verkleinert und die Benutzerordnerdaten kopiert. Zusätzlich habe ich noch Bookmarks und iCal-Einträg gesichert (wer MobileMe benutzt, muss dies nicht tun, wie ich später bemerkt habe. Die Rücksynchro klappt perfekt). Die ganzen Einstellungen und Daten für iTunes, Mail, etc. sind im Benutzerordner drin.
Auch die Programme können leicht gesichert werden: einfach den Programmordner auf die Datenpartition schieben.
Nun wird die Snowleo Installation gestartet. Zuerst wird die Systempartition formatiert (die Datenpartition ja nicht anrühren ) und darauf OS X installiert. Danach gleich mal alle Updates fahren. Anschliessend kann man die Sytemeinstellungen tätigen.
Nun muss ich in der Daten-HD den Ordner “Library” in “Library_old” umbenennen. Anschliessend kopiert man den Ordner /Users/benutzername/Library in die Datenpartition rüber. Dies führt dazu, dass die Einstellungen beim Umstellen auf den neuen Benutzerordner auch mitgenommen werden.
Nun kann man in den Einstellungen für den Benutzer die erweiterten Optionen aufrufen und den Benutzerordner ändern. OS X startet neu und nach dem Booten stehen alle Daten wieder zur Verfügung. iTunes erkennt die Bibliothek automatisch.
Dann geht es an die Mails. Im Ordner library_old gibt es einen Ordner “Mails”. Dieser muss in den Ordner “Library” geschoben werden (wir beziehen uns immer auf die Datenpartition). Ebenfalls in library_old gibt es unter “Preferences” eine Datei: “com.apple.mail.plist”. Die muss an den gleichen Ort in der Library kopiert werden. Wenn nun Mail.App gestartet wird, sind alle Mails und alle Konten da. Einzig die Passwörter müssen neu eingegeben werden, sofern man den Schlüsselbund nicht auch mitgesichert und wieder importiert hat.
Das coole ist nun die Rücksicherung der Programme. Diese kann man grundsätzlich einfach in den Programmeordner zurückziehen und sie funktionieren (z.b. office:mac, Adium, Toast, etc.). Je nach Programm muss man nochmal die Seriennummern bereithalten, andere (z.B. Photoshop, etc.) müssen ganz neu installiert werden.
Damit war meine Installation schon beinahe beendet. Einzelne Einstellungen müssen noch nachgetragen werden, aber das sind kleine Aufwände.
Schlussendlich haben mich alle Schritte ab dem Start der Installation ca. 1 Stunde gekostet. Etwas zeitaufwändiger waren in diesem Fall die Vorbereitungen, da ich die Harddisk VOR der Neuinstallation umpartitionieren und die Daten korrekt sichern musste. Bei einer weiteren Neuinstallation würde nun eine Sicherung der Programme und der Browser-Bookmarks schon beinahe reichen. Der ganze Rest liegt auf der Datenpartition.
Ach übrigens: booten ist wieder massiv schneller geworden. Und mein Akku findet jetzt, er müsse wieder 6-7 Stunden laufen. Das finde ich natürlich besonders toll
Gerade letztlich habe ich wieder einen Dienst beansprucht, den ich sehr schätze. Viele kennen ihne vielleicht schon, andere nicht. Deshalb stelle ich ihn hier vor, obwohl es ihn schon sehr, sehr lange gibt.
Die Rede ist vom Internet-Archiv oder auch bekannt als “Wayback Machine”. Mit der Wayback Machine ist es möglich, alte Versionen einer Internetseite anzuschauen. So kann man z.B. auch Internetseiten anschauen, die es gar nicht mehr gibt, oder rausfinden, wie eine Seite früher ausgesehen hat und welche Inhalte sie hatte.
Dies funktioniert nicht bei allen Seiten gleich gut und man darf keine Wunder erwarten. Dynamische Seiten, deren Daten aus Datenbanken gelesen werden, funktionieren in den meisten Fällen nicht. Auch Bilder laden nicht immer. Aber es ist dennoch eine tolle Möglichkeit, verloren geglaubte Inhalte oder Seiten wieder sehen zu können.
Eine gute Seite zum testen ist yahoo.com. Und es ist schon ein Unterschied:
Mittwoch, Februar 10, 2010
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